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Die Haut-Unterspritzung (Gewebeaugmentation)
Kollagen und andere künstlich hergestellten Bindegewebsersatzstoffe sind seit Jahrzehnten als Füllmaterial
zum Unterfüttern von Hautfalten etabliert.
Dies bedeutet nicht, dass diese körperfremden Materialien unbedenklich einzusetzen wären.
So wurden beliebte Präparate bovinen Ursprungs (vom Rind gewonnen) durch die "Rinderwahn-Krise" vom Markt
gedrängt und durch Substanzen, die aus dem Hühnerkamm gewonnen wurden, ersetzt. Nach der Geflügelpest
verschwanden auch diese Präparate vom Markt.
Bei anderen Präparaten zeigten sich unerwünschte Nebenwirkungen und sogar beträchtliche Komplikationen erst
viele Jahre nach ihrem Einsatz. So wurde mehrere Jahre lang Kollagen mit winzigen Silikonpartikeln versetzt
um die Haltbarkeit und damit den Behandlungserfolg der Unterspritzung zu verlängern bzw. "dauerhaft" zu machen.
Erst viele Jahre später zeigten sich die äußerst unangenehmen Abstoßungsreaktionen als kaum zu korrigierende
Komplikation.
Wir verwenden derzeit als körperfremde Füllmaterialien synthetisch hergestellte Bindegewebsbestandteile (der
Stoff darf aus werberechtlichen Gründen nicht genannt werden, siehe
Rechtliches) die also
keinerlei Risiken für die Übertragung von Krankheiten beinhalten. Bevorzugt aber kommt bei uns seit
Jahrzehnten die Unterfütterung mit Eigenfett zum Einsatz. Idealerweise lassen sich in Zukuft Eigenfett
und körpereigene Wachstumsfaktoren kombinieren.
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