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Die übergroße männliche Brust (Gynäkomastie)
Die vergrößerte männliche Brust wird als Gynäkomastie bezeichnet womit die Verweiblichung beschrieben wird.
Hierbei muß man genau zwischen den Enstehungsursachen unterscheiden, da sich hiervon die Behandlung ableitet.
Die echte Gynäkomastie
Die Form und Konsistenz dieser Brust-(drüsen-)vergrößerung unterscheidet sich ganz erheblich von der
vermehrten Fetteinlagerung. Der vergrößerte Brustdrüsenkörper (der jungen Männer) läßt sich als
derber Knoten tasten und ist gut gegen die Umgebung abgrenzbar. Die Brust ist spitz ausgezogen und hervorstechend.
Da die echte Gynäkomastie auch Symptom einer Krankheit sein kann, werden
vor der Operation weitere Untersuchungen durchgeführt, um z.B. hormonelle oder bösartige Erkrankungen
auszuschließen. Danach kann die vergrößerte Brustdrüse über einen kleinen Schnitt unter der Brustwarze entfernt
werden.
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Die Pseudogynäkomastie (falsche Gynäkomastie, Lipomastie)
Beim Erwachsenen und ganz besonders beim fortgeschritten Erwachsenen ist die störende Größenzunahme der Brust
fast ausschließlich durch Fetteinlagerung hervorgerufen. Sie gleicht dann häufig einer etwas hängenden weiblichen
Brust. Dieser Zustand wird auch als Lipomastie bezeichnet und läßt sich hervorragend mittels Fettabsaugung
korrigieren. Es gibt auch andere Ursachen der Pseudogynäkomastie wie z.B. unter der Brust liegende Blutergüsse oder
Lipome (gutartige Fettgeschwülste). Die Differenzierung erfolgt mittels Ultraschalluntersuchung.
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Ganz unabhängig von diesen vorrangig ästhetisch störenden Problemen muß immer wieder darauf hingewiesen werden,
dass auch beim Mann - wenngleich weitaus seltener - Brustkrebs auftreten kann. Deswegen sollten Veränderungen
im Brustbereich nicht grundsätzlich als "nur" kosmetisches Problem abgetan werden.
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